DER WEG ZU NACHHALTIGEM LUXUS

„Der Weg zu nachhaltigem Luxus“ – Das sind die Worte, die unsere langfristige Verpflichtung zu nachhaltigen Geschäftspraktiken auf den Punkt bringen. Wir stellen unsere eigene Arbeitsweise um und regen auch unsere Zulieferer an, sich ebenso zu verhalten. Dabei berücksichtigen wir stets die sozialen, ökologischen und finanziellen Folgen jeder einzelnen unserer Kreationen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. „Unser Weg begann im Jahre 2013 in Cannes mit der Präsentation von Modellen aus unserer allerersten Green Carpet-Kollektion und der Bekanntgabe einer einzigartigen Partnerschaft mit der „Alliance for Responsible Mining“ (ARM) in Kolumbien. „Seit mehr als 100 Jahren fertigen die kleinen Kunsthandwerker in der Schweiz mit traditionellen Techniken und Wissen unseren edelsten Schmuck und unsere exklusivsten Uhren. Aus diesem Grunde ist es so wichtig, dass wir den Menschen, die unser Gold abbauen, Anerkennung und Unterstützung entgegenbringen. Wir möchten, dass jedes Einzelteil unserer Schmuckstücke und Uhren in jeder Hinsicht schön ist. Darauf arbeiten wir hin.“ Caroline Scheufele. Alle Materialien, die für die „Green Carpet“-Kollektion von Chopard verwendet werden, durchlaufen eine Prüfung auf ihre ökologische und soziale Qualifikation. Darüber hinaus evaluieren wir sorgfältig die Herkunft der Rohmaterialien, denn nur diejenigen, die sich bis zum Ausgangspunkt zurückverfolgen lassen, können sich qualifizieren. Die ersten Schritte dieses Weges betrafen Gold und Diamanten, doch wir stellen uns den weiteren Herausforderungen und arbeiten kontinuierlich am Ausbau der Partnerschaften mit unseren Zulieferern, um neue Materialien zu finden, die unseren Standards genügen (Einzelheiten zu diesem Thema finden Sie auf der Seite „Partnerschaften“). Wir sind uns darüber im Klaren, dass unser Beitrag wertvoller ist, wenn wir ihn gemeinsam mit anderen leisten. Deshalb machen wir uns zusammen mit unseren Branchen-Kollegen für Initiativen stark, die in der gesamten Uhren- und Schmuckbranche weltweit für unternehmerische Verantwortung eintreten.

1. QUELLEN

Die Rohstoffe, aus denen unsere Modelle hergestellt werden, beschafft unser dafür zuständiges Team aus der ganzen Welt mit derselben leidenschaftlichen Kompetenz, die auch unsere Kunsthandwerker auszeichnet. Wir bevorzugen langfristige Partnerschaften mit unseren Zulieferern und arbeiten mit ihnen daran, die Nachhaltigkeitskriterien unserer Lieferkette zu verbessern und nach neuen grüneren Lösungen und Alternativen zu suchen. Für alle Materialien in unseren Produkten und in der Verpackung gelten unsere unternehmerische Verantwortung und unsere Beschaffungsrichtlinien. Gleichzeitig konzentrieren wir uns auf Schlüsselmaterialien, um die Lieferkette schneller anpassen zu können. Deshalb haben wir gemeinsam mit der von Livia Firth geleiteten „Green Carpet“-Challenge Initiativen konzipiert und initiiert, die das Leben und die Arbeitsbedingungen der Hersteller in unserer Lieferkette verbessern, von denen viele in Entwicklungsländern leben. Dies ist eine langfristige Verpflichtung, die wir als den Weg zu nachhaltigem Luxus bezeichnen.

GOLD

Als vertikal integriertes unabhängiges Unternehmen sind wir stolz darauf, alle Legierungen in unserer hauseigenen Gießerei herzustellen. Diese industrielle Kompetenz ist im verantwortlichen Lieferketten-Management sehr hilfreich, denn es versetzt uns in die Lage, das Gold, das bereits in unseren Anlagen ist, zu recyceln und wiederzuverwenden. Somit kann unser Bedarf an neu abgebautem Gold reduziert werden. Wir verpflichten uns dazu, unsere Materialien gemäß den besten verantwortungsbewussten Verfahren, die heute auf diesem Gebiet existieren, zu beschaffen und verfolgen beständig neue Regierungsbestimmungen oder andere Fortschritte der Branche. Wir arbeiten eng mit unseren Zulieferern zusammen, um gemeinsam mit ihnen zum Aufbau relevanter Compliance-Mechanismen beizutragen.
2013 verpflichtete Chopard sich zur Unterstützung von verantwortungsbewusstem Goldabbau im Kleinbergbau. Dieses bahnbrechende Programm ist Teil unseres Weges zu nachhaltigem Luxus und unterstützt die „Alliance for Responsible Mining“ (ARM), die den Kleinbergbau in Südamerika auf dem Weg zur „Fairmined“-Zertifizierung direkt unterstützt. Durch die Initiative wird ethischeres Gold für den Schmuck- und Uhrenmarkt verfügbar. Dadurch haben wir die Möglichkeit, als Fairmined zertifiziertes Gold in unsere Uhren- und Schmuckkollektionen zu integrieren. Darüber hinaus zahlt Chopard die Fairmined-Prämie, die zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung dieser Bergbaugemeinden beiträgt. Als Fairmined zertifiziertes Gold wird von handwerklich arbeitenden Minenarbeitern gewonnen, deren Arbeitgeber ihnen sichere und faire Arbeitsbedingungen bieten. Durch den Kauf von als Fairmined zertifiziertem Gold unterstützt Chopard verantwortungsbewusste zertifizierte Minenarbeiter, deren Familien und weitere handwerkliche Bergbaugemeinden.

DIAMANTEN

Wir halten uns genau an das Herkunftsnachweissystem des Kimberley Prozesses, um dabei zu helfen, Blutdiamanten aus der Lieferkette der Branche zu verbannen. Wir haben eine Initiative zur Selbstregulierung für alle Diamantenzulieferer ins Leben gerufen, die es ihnen untersagt, Blutdiamanten, Diamanten aus fragwürdigen oder unbekannten Quellen sowie Diamanten aus Ländern und Regionen zu kaufen oder zu verkaufen, die das „Kimberley Process Certification Scheme“ nicht eingeführt haben. Steine, die nicht mit dem Kimberley Prozess übereinstimmen, werden automatisch abgelehnt und an den Zulieferer zurückgeschickt.

ANDERE INITIATIVEN ZUR BESCHAFFUNG

Wir bemühen uns kontinuierlich darum, die Nachhaltigkeit unserer Kollektionen zu steigern und arbeiten ohne Unterlass an unseren wichtigsten Materialien und mit unseren Zulieferern. Diesbezüglich sind wir stolz auf die Verwendung des Schwarzen Opals in der „Green Carpet“-Kollektion 2015. Die Steine kommen von einem etablierten Abbau-Familienunternehmen in Australien. Die Eigentümer haben ihr ganzes Leben im Opal-Handel verbracht und verfügen über eine traditionsreiche renommierte Familienhistorie in diesem Geschäft, das vom Abbau über den Schliff bis hin zum Verkauf der fertigen Steine reicht. Kein Schritt wird ausgelagert. Dadurch kann garantiert werden, dass die Opale zu 100 Prozent bis zu ihrer Herkunft zurückverfolgt werden können. 2016 setzte Chopard mit der Bekanntgabe einer weiteren grundlegenden Brancheninitiative erneut einen Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltigem Luxus. Zur Würdigung dieses neuen Wegabschnitts stellt Chopard eine spezielle Kollektion „Green Carpet High Jewellery“ vor, für die verantwortungsvoll beschaffte Smaragde verwendet wurden. Durch die Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Partnern gibt Chopard nicht nur ein Beispiel für Best Practices im Abbau von Farbedelsteinen, sondern zeigt ausserdem Führungsstärke bei der Gestaltung von Branchenzusammenschlüssen für globale Standards und führt die Unterstützung lokaler Gemeinden in den weit entfernten Regionen fort, in denen diese höchst seltenen Rohstoffe abgebaut werden. Diese neue Initiative setzt Massstäbe für einen globalen Nachhaltigkeitsstandard für Farbedelsteine, der bisher noch nicht existiert.

2. MENSCHEN & GEMEINWOHL

AUSBILDUNG

Familie Scheufele hat immer viel Wert auf die Erhaltung der Berufe der Uhrmacherei und Schmuckherstellung gelegt und deshalb gilt auch eine besondere Aufmerksamkeit der Ausbildung. Im Einklang mit den Markenwerten und dem Wunsch, Wissen zu erhalten und weiterzugeben, rief das Unternehmen 1980 in Meyrin die erste Abteilung für gehobene Goldschmiedeausbildung ins Leben. Ihr folgten viele andere Abteilungen für unterschiedliche Handwerke. Der neueste Zuwachs ist eine auf die Uhrmacherkunst spezialisierte Schule in Fleurier, die 2008 ihre Tore öffnete. Chopard strebt nach den umfassendsten Ausbildungsprogrammen, die die Berufskenntnisse der Uhrmacher- und Schmuckbranche erhalten und weitergeben. Wir stellen jedes Jahr 8 bis 10 neue Lehrlinge ein. Diese jungen Erwachsenen werden von einem Ausbilder betreut, der sie auf ihrem vierjährigen Ausbildungsweg begleitet. Rund 34 Lehrlinge beginnen jedes Jahr ihre Ausbildung bei Chopard in den Bereichen Goldschmiedehandwerk, Uhrmacherkunst, Polymechanik, Mikromechanik und Oberflächenveredelung.
2008 wurde unser Bemühen durch den Kanton Genf mit dem Preis für das beste Ausbildungsunternehmen („Best Training Company Prize“) in der Kategorie „Angewandte Kunst“ ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden 2014 und 2015 zwei unserer Lehrlinge vom Kanton Genf als beste Lehrlinge in den Bereichen Goldschmiedehandwerk und Uhrmacherkunst geehrt. Nach fast 2 Jahrzehnten Erfahrung sind wir heute sehr glücklich darüber, dass diese Ausbildungsabteilungen zu einer richtigen Tradition von Chopard geworden sind.

AUSBILDUNG UND ENTWICKLUNG

Chopard ist ein Familienunternehmen und als solches stehen für uns natürlich die Menschen im Mittelpunkt. Unsere Werte mit unseren Mitarbeitern zu teilen, ist unerlässlich für unseren Erfolg. Wir sind stolz darauf zu sehen, wie der Anteil unserer treuen Mitarbeiter jedes Jahr wächst. Diese Loyalität ist ein untrügliches Zeichen des positiven Arbeitsklimas, das wir für alle unsere Mitarbeiter anstreben. Wir sind uns bewusst, dass unsere Mitarbeiter das Herzstück unseres Unternehmenserfolges sind. Deshalb steht für Chopard die Ausbildung unserer Kunsthandwerker sowie die Einbeziehung nachfolgender Generationen in die Kunst der Herstellung von erlesenen Uhren und exklusivem Schmuck an erster Stelle. Die technologischen, regulativen, ökologischen und weiteren externen Faktoren, die sich ständig verändern, erfordern von den Mitarbeitern auch eine ständige Überprüfung und Bewertung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Chopard bildet seine Mitarbeiter in zahlreichen betrieblichen, managementbezogenen, gesundheits- und sicherheitsspezifischen Bereichen sowie einer Vielzahl von „Métiers d'Art“-Fachgebieten fort, vor allem in den Uhrmacher- und Juwelenwerkstätten. So wird das Wissen von Generation zu Generation weitergegeben. Wegen des aussergewöhnlichen Knowhows und der mit Fachwissen verbundenen Traditionen sind diese Schulungen am Arbeitsplatz sehr häufig die einzige Möglichkeit für Wissenserweiterung.
Im Dezember 2014 weihte Chopard eine neue Fertigungsstätte ein: Fleurier Ebauches SA. An diesem Standort werden die Uhrwerke hergestellt, mit denen die Chopard-Uhren ausgestattet werden. Bei Fleurier Ebauches ist auch ein Schulungszentrum beheimatet, das speziell für unsere weltweiten Mitarbeiter konzipiert wurde, die für Uhrmacher-Fortbildungen hierher kommen. Diese ermöglichen es Chopard, in der ganzen Welt einen perfekten Service sicherzustellen. Das Zentrum ist eine richtige Uhrmacherwerkstatt und beherbergt außerdem einen Kundendienst für die eigenen Uhrwerke von Chopard.

3. UMWELTMANAGEMENT

NACHHALTIGE ANLAGEN

Unsere Standorte entsprechen nicht nur sämtlichen rechtlichen Vorgaben, sie gehen darüber hinaus. So arbeiten wir in energieeffizienten Gebäuden, die unsere Verpflichtung für eine nachhaltige Entwicklung dokumentieren. 2010 weihte der Genfer Hauptsitz das erste Gebäude ein, dass unter Einhaltung des Minergie-Standards, des höchsten Energie-Standards für Neubauten in der Schweiz, errichtet wurde. Es ist ein absoluter Spitzenreiter in Ressourcen-Verbrauch und Energieeffizienz. Die zweifache Isolierungsschicht ermöglicht die Wiederverwendung abgekühlter Luft aus dem Restaurant über die Klimaanlage. Regenwasserkollektoren ermöglichen das ganze Jahr über eine völlig autonome Gartenbewässerung.
Im Dezember 2013 wurde das Gebäude der Fleurier Ebauches nach fünfjähriger Renovierung mit dem Minergie-Label ausgezeichnet. Diese hochmoderne industrielle Anlage stellt Uhrwerke für Uhren von Chopard her und ist das größte Gebäude, das im Kanton Neuchâtel gemäß der Minergie-Norm renoviert wurde. Zur Minimierung des Energieverbrauchs wurde das Erdgeschoss in einer Tiefe von 120 cm isoliert, während eine zweite Isolationsschicht an der Fassade des Flügels integriert wurde, die im Sommer für Ventilation, im Winter für Wärmerückhaltung sorgt. Alle elektrischen Installationen wurden nach den Minergie-Standards ausgewählt und auf dem Dach wurden Solarmodule installiert. Chopard strebt danach, die besten Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiter zu erreichen, sei es in den Produktionsbereichen, den Büros oder den eigenen Boutiquen. Unser innovativer Geist motiviert uns zu kontinuierlicher Optimierung unserer Standorte, zur Verwendung fortschrittlicher technischer Ausrüstung und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

ENERGIE- UND WASSERVERBRAUCH

Wir überwachen Abfälle und Emissionen, die durch unsere Betriebe entstehen, um diese Parameter langfristig zu verbessern. Wir streben danach, Emissionen zu minimieren, die durch Geschäftsreisen entstehen. Aus diesem Grunde arbeiten wir wenn möglich mit Videokonferenzen und regen unsere Mitarbeiter zu nachhaltiger Mobilität und Car-Sharing an. Spezielle Messsysteme wurden installiert, die unsere VOC-Emissionen sowie den Wasser- und Elektrizitätsverbrauch kontrollieren. Auf Basis des Mottos REDUZIEREN – WIEDERVERWENDEN – RECYCELN haben wir zu guter Letzt auch umfangreiche Recycling-Anlagen eingerichtet, in denen fast 30 verschiedene Materialien gesammelt und wiederverwendet werden.

PAPIERVERBRAUCH

Das gesamte gedruckte Marketing- und Kommunikationsmaterial von Chopard sowie Einkaufstaschen und Verpackungen werden aus FSC-zertifiziertem Papier hergestellt. Für unseren Bürobedarf verwenden wir ausschließlich recyceltes Papier und halten Meetings so papierfrei wie möglich. Darüber hinaus sind alle Drucker standardmäßig auf beidseitigen Druck eingestellt.

VERPACKUNG

Chopard arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung des Verpackungsmaterials, das für unsere Produkte verwendet wird. Daher steigt die Zahl der ökologisch ausgewogenen Schachteln für Uhren und Schmuck mit Komponenten, die den höchsten Umweltkriterien entsprechen, Jahr für Jahr weiter an. In diesem Bereich entsprechen wir FSC, Oeko-Tex-Zertifizierung und Umweltnormen zu recycelten PEFC.

4. PARTNERSCHAFTEN UND HUMANITÄRE VERANTWORTUNG

Chopard weiß sehr genau, dass die besten Nachhaltigkeitsergebnisse erzielt werden, wenn wir eng mit unseren vor- und nachgelagerten Partnern zusammenarbeiten. Wir glauben fest daran, dass Partnerschaft der einzige Weg ist, den positiven Wandel, den wir in der Welt erreichen können, zu vervielfachen. Deshalb schließen wir Allianzen mit Partnern, mit denen uns gemeinsame Werte verbinden und deren Fähigkeiten unser eigenes Bemühen ergänzen. Darüber hinaus ist Chopard seit jeher im Charity-Bereich aktiv und betrachtet diese Aktionen als zentralen Bestandteil seiner Unternehmenskultur. Über die Jahre hat Chopard langfristige soziale und humanitäre Partnerschaften in einer Vielzahl von Bereichen wie Medizin, Ökologie, Kunst und Kultur aufgebaut.

Der Responsible Jewellery Council

Chopard ist Mitglied des Responsible Jewellery Council (RJC). Der Responsible Jewellery Council ist eine Organisation, die ins Leben gerufen wurde, um durch die Einführung verbindlicher Standards und verantwortlicher, ethischer, sozialer und umweltfreundlicher Praktiken im Einklang mit den Menschenrechten entlang der gesamten Schmuckzulieferkette das Kundenvertrauen in die Schmuckbranche zu erhöhen. Der Responsible Jewellery Council hat für die Schmuckzulieferkette nicht nur eine gemeinsame Plattform für verbindliche Standards geschaffen, sondern auch einen glaubwürdigen Kontrollmechanismus für verantwortliche Geschäftspraktiken über Audits von Drittparteien entwickelt. Wir verpflichten uns, unsere Geschäftstätigkeiten im Einklang mit den Prinzipien des Responsible Jewellery Councils und dem Code of Practices zu führen.

Alliance for Responsible Mining (ARM)

Die Alliance for Responsible Mining (ARM) ist eine unabhängige, weltweit agierende Nichtregierungsorganisation, die sich für faire Bedingungen und das Wohl von Bergbaugemeinden im Kleinst- und Kleinbergbau (ASM) auf der ganzen Welt einsetzt. Diese Gemeinden stellen 80 % der Bergarbeiter und produzieren 20 % der weltweiten Goldfördermenge. Die Alliance for Responsible Mining arbeitet eng mit den ASM Organisationen, Unternehmen und Einrichtungen innerhalb der Gold-Lieferkette zusammen, um den Kleinst- und Kleinbergbausektor durch die Etablierung bestimmter Standards, die Unterstützung von Produzenten und Kommunikation positiv zu verändern. Der von der Alliance for Responsible Mining entwickelte „Bottom-up“-Ansatz gewährleistet darüber hinaus, dass die neuen Praktiken auf traditionellem lokalem Wissen aufbauen, Armut gelindert wird und die Gemeinden auf lokaler Ebene die Kontrolle über ihre natürlichen Ressourcen behalten. Chopard setzt sich gemeinsam mit der Alliance for Responsible Mining dafür ein, dass die Bergbaugemeinschaften in Lateinamerika die „Fairmined“-Zertifizierung erlangen können, die einen stabilen Marktzugang und faire Bedingungen für die Bergleute und ihre Gemeinschaften beim Goldverkauf sichert. Durch die Partnerschaft vergrössert Chopard das Bewusstsein der Kunden für die oftmals harten Lebens- und Arbeitsbedingungen der Goldgräber in den Entwicklungsländern und Wege zeigt Wege auf, wie ihre Situation zum Besseren hin verändert werden kann. Unsere Unterstützung zielt direkt auf die Verbesserung der Lebensumstände ab und hilft, die natürlichen Ressourcen der vom Goldabbau abhängigen Gemeinschaften in Lateinamerika zu schützen. Durch die gemeinsam mit der Alliance for Responsible Mining getätigten Investitionen in den Aufbau von Bergbauorganisationen und ihre Gemeinschaften schafft Chopard neue Hoffnung für diese oftmals vergessenen Gruppen am Rande der Gesellschaft und hilft ihnen, ein ehrliches und würdiges Auskommen zu finden. Wir werden regelmässig über die Fortschritte unserer Partnerschaft mit der Alliance for Responsible Mining berichten.

GREEN CARPET CHALLENGE

Livia Firth glaubt fest an das Zusammenspiel von Ethik und Ästhetik, eine Herausforderung, der sie sich über das Programm „Green Carpet Challenge“ (GCC) verpflichtet. Chopard und die „Green Carpet Challenge“ belegen, wie stark das Miteinander von Ethik und Ästhetik sein kann und ziehen die Verbindung zwischen Produkten, Lieferkette und den Menschen, die an der Gewinnung beteiligt sind. Durch die Anwendung ethischer und sozialer Benchmarking-Standards der GCC Brandmark, kreierte Chopard die weltweit ersten Uhren- und Schmuckkollektionen aus Gold mit Fairmined-Zertifizierung.

JOSÉ CARRERAS Leukämie-Stiftung

Im Juli 1988, ein Jahr nachdem er seinen Kampf gegen die Leukämie gewonnen hatte, gründete der weltberühmte Tenor José Carreras eine Stiftung, um die Leukämie-Forschung sowie vielversprechende wissenschaftlichen Projekte zu unterstützen. Die Stiftung soll außerdem die Behandlungsmöglichkeiten verbessern und die Zahl der Krankenhausstationen erhöhen, die über die nötige Ausstattung für Knochenmarkstransplantationen verfügen. José Carreras und die Familie Scheufele verbindet eine langjährige Freundschaft. 1991 halfen sie beim Aufbau der Schweizer Stiftung, die sich in Genf befindet. 1995 leisteten sie die gleiche Unterstützung für die deutsche Stiftung in München. Seitdem ist Karl Scheufele der Präsident der Schweizer Stiftung. 1996 wurde die „José Carreras“-Uhrenkollektion auf den Markt gebracht. Die ersten Limited-Edition-Modelle zeigten die Gravur zahlreicher Opernhäuser auf der ganzen Welt auf der Rückseite des Gehäuses. Diese Partnerschaft umfasst auch den Vertrieb weiterer zweckgebundener Produkte.

EIN ATEMBERAUBENDES ROSAFARBENES SAPHIRARMBAND FÜR PETRA NEMCOVAS HAPPY HEARTS FUND

Unsere Co-Präsidentin und Kreativdirektorin Caroline Scheufele gab die Partnerschaft mit dem Happy Hearts Fund und Petra Nemcova bekannt. Der Happy Hearts Fund widmet sich dem Wiederaufbau von Schulen und der Wiederherstellung von Normalität im Leben von Kindern nach Naturkatastrophen. Er ist in sieben Ländern aktiv und kann im Rahmen seiner Tätigkeiten den Aufbau von bislang 81 Schulen und Kindergärten für sich verbuchen. Mehr als 45 000 Kinder und 490 000 Menschen haben von den Hilfsprogrammen profitiert. Um diese Initiative zu unterstützen, hat Chopard eine Schmucksonderedition herausgebracht: ein 18 Karat Roségold Happy Diamonds Armband mit herzförmigem Anhänger, in dem ein frei beweglicher rosafarbener Saphir funkelt. 17 % des Erlöses fließen in den Wiederaufbau von Schulen.